Eine Denksportaufgabe zum Moschee-Anschlag in Marburg

Mit Ablehnung hat die Identitäre Bewegung den Brandanschlag auf eine Marburger Moschee zur Kenntnis genommen und verurteilt diese Tat aufs Schärfste. Mittlerweile ist es leider zur traurigen Gewohnheit geworden, dass gewisse Akteure in Vermummung derlei Untaten einer nachweisbar gewaltfreien Jugendbewegung unterzujubeln versuchen. [1]

Eine Denksportaufgabe dazu:
Jeder Leser sei aufgerufen, sich folgenden Sachverhalt durch den Kopf gehen zu lassen und seine Schlüsse über eine mögliche Täterschaft der Identitären Bewegung zu ziehen, so wie das die Oberhessische Presse behauptet:

1. Unser Gefährte Heinrich wurde Ziel einer Hetzjagd der Antifa, im Zuge dessen Steckbriefe zu seiner Person in der Stadt verteilt und Aufrufe zur Gewalt gegen ihn getätigt wurden. Das öffentliche Bekennen zur Identitären Bewegung ist also nur Reaktion darauf, um sich gegen die Diffamierungen zur Wehr zu setzen.

2. Die Verteilaktion der Aktivistenflyer fand am 08.11. abends und am 09.11. morgens statt. Nachdem die Aktion in den sozialen Medien gegen Nachmittag desselben Tages geteilt wurde, nahm die Antifa Anstoß aufgrund des zufällig gleichen Datums mit dem Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 und versuchte uns so krampfhaft mit dem Antisemitismus in Verbindung bringen.

3. Am darauf folgenden Morgen wird ein Brandanschlag auf eine Moschee in Marburg verübt.

4. Eine Zeitung greift den Vorfall auf, ohne aber über die Hauptaussagen und Ziele des Outing-Flyers zu berichten, sondern versucht die Identitäre Bewegung aufgrund ihrer Einwanderungs- und Islamisierungskritik mit diesem Anschlag in Verbindung zu bringen.

5. Bereits in der Vergangenheit stand die Antifa unter Verdacht, Brandanschläge in Marburg verübt zu haben.

Wir prüfen derweil rechtliche Schritte und sind bereits in freudiger Erwartung, demnächst eine richterlich angeordnete Gegendarstellung in der Oberhessische Presse lesen zu dürfen.

[1] https://osthessen-news.de/n11506734/bekennerschreiben-vermutlich-gefakt-brandursache-noch-nicht-ermittelt.html