Darmstädter Schlossgrabenfest: »Feiern unter Polizeischutz, offener Grenzen sei Dank.«

Nach dem Schlossgrabenfest 2016 durfte sich auch Darmstadt nach der Silvesternacht in Köln in die Reihe der Städte einreihen, die sich durch die offenen Grenzen die sexuelle Gewalt in ihre Mitte importiert haben. Erst zögerlich wurden die letztjährigen Fälle der sexuellen Übergriffe publik gemacht, denn sie wollten nicht so recht in das medial vertriebene Narrativ der Schutzbefohlenen passen. Anstatt die Probleme dann jedoch klar anzusprechen und Lösungen anzugehen, entscheidet man sich dementgegen, am heiteren Bild einer grenzenlosen Gesellschaft weiter herumzuretuschieren, um das einst Verheißene noch gesellschaftsfähig zu halten.

Dieses Jahr wartet die Stadt Darmstadt mit einem Arsenal an Sicherheitsmaßnahmen auf, um die Unversehrtheit der Besucher doch noch irgendwie bewerkstelligt zu bekommen. Kameras, Massen an Sicherheitspersonal und Straßensperren sind im Deutschland des Jahres 2017 nötig, um das Abhalten seit Jahrzehnten bestehender Veranstaltungen überhaupt noch möglich zu machen. Hätte man diese Ressourcen zu gegebener Zeit an den Außengrenzen dieses Landes aufgewendet, dann hätte das nicht wenige Menschenleben vor seelischem oder körperlichem Schaden bewahrt.

Wie wir immer deutlicher bemerken, ist die so viel versprochene Integration lediglich bei dem Risiko des Terros und der zunehmenden Gewalt in unseren Alltag gelungen. Dafür ist das Schlossgrabenfest Darmstadts in diesem Jahr beispielhaft.