Identitäre Bewegung Deutschland e. V.

„Liberté!“ -Demonstration gegen das Verbotsverfahren

Liberté! – Unter diesem Motto rief die Génération Identitaire(GI), das französische Pendant der Identitären Bewegung, am Samstag den 20.02., zur Demonstration gegen das drohende Verbotsverfahren auf! Identitäre Aktivisten aus ganz Europa folgten dem Aufruf – auch aus Hessen.

Der friedliche, dennoch gleichzeitig bildgewaltige Aktivismus der GI schien der herrschenden Klasse Frankreichs bereits lange ein Dorn im Auge zu sein. Zu kreativ, zu frech –zu gewaltlos –zu sympathisch, so brachten sich die identitären Aktivisten immer wieder ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit.

Das Verbotsverfahren

Innenminister Gérald Moussa Darmanin ließ das Verbotsverfahren auf ungewöhnlichste Art und Weise übermitteln: Mitten in der Nacht wurde Jeremie Piano von Beamten abgepasst und ihm das Dokument übergeben. Der Vorwurf liest sichdabei als klassisch linksliberales „Bullshit Bingo” neudeutscher Wortschöpfungen. Von „Hass und Hetze”, bis zum Vorwurf der „Bildung einer Privatmiliz”, ließ Darmanin keinen noch so abstrusen Vorwurf aus. Auch in der BRD ein probates Mittel um dissidente Stimmen zu stigmatisieren.

Auslöser des Verbotsverfahrens war eine aufsehenerregende und friedliche Großaktion Anfang des Jahres an der französisch-spanischen Grenze in den Pyrenäen, eine wohlbekannte Route der massenhaften illegalen Grenzüberschreitung.

Freiheit hat ihren Preis.

Schnell fand sich eine entschlossene Gruppe aus hessischen Aktivisten zusammen. Ein Treffpunkt nahe der Grenze bestimmt und schon ging es im Konvoi nach Frankreich. Während alle Hessen problemlos passieren konnten, hatten bayrische Aktivisten nicht so viel Glück und mussten die Heimreise antreten. Es herrschte euphorische Stimmung, die Motivation stieg. Die vielen gemeinsame Reisen, der Nervenkitzel vor der Aktion, -all das schweist ungemein zusammen. Wir waren nicht nur Aktivisten, Idealisten und Träumer, die gemeinsame Ziele verfolgten –wir waren Freunde. So ging es nach Paris, Koffer abgelegt, umgezogen und zurück auf die Straße.